Ausgeprägte Beziehung zur Chorarbeit

Bereits in früher Jugend wurde Ludwig Güttler durch die Mitarbeit in Kantoreien und Chören geprägt. Als Mitglied des "Sächsischen Sing-kreises" (Studenten der Leipziger Musikhochschule), der Meißner Kantorei 1961 sowie als Leiter der Studentenkantorei der Ev. Studentengemeinde Leipzig legte er das Fundament für seine ausgeprägte Beziehung zur Chorarbeit. Vertieft wurde sie dadurch, dass Güttler als Trompetensolist zu ungezählten Aufführungen chorsinfonischer Werke — ob bei Leipziger Thomaner- oder Dresdner Kreuzchor, Münchner Motettenchor, Mainzer Bachchor oder leistungsfähigen Kantoreien in Ost und West — hinzuge-beten wurde. In den letzten Jahren leitete Güttler als Dirigent zahlreiche Konzert- und CD-Programme mit dem Thüringischen Akademischen Singkreis, dem Studio vocale Karlsruhe, der Deutsch-Polnischen Chor-akademie "in terra pax", dem Concentus Vocalis Wien, dem Sächsischen Vocalensemble, dem Dresdner Motettenchor sowie den Hallenser Madrigalisten. Mit den drei letztgenannten Chören verbindet ihn eine besonders intensive Zusammenarbeit.